Kategorie: Lyrics

tiefer Fall

tiefer Fall

Der tiefe Fall der Milliardärin belegt das Drama starker Frauen. Sie gab allein 27 Millionen für den Pizzabäcker aus. Das war lecker, aber nutzlos und sorgte nur für runde Hüften. „Weniger dick geht auch“ beschloss sie. Die Torten der Wahrheit waren zwar nicht zum Verzehr geeignet, sorgten jedoch für purzelnde Pfunde. Mit der Einstellung „sei gut zu Deinem Schnitzel“ ist es damit auch vorbei, denn die Kuh leidet, nicht der Bauer, und Fleisch und Ekel sind eins. Vollendete Gleichgültigkeit an der Oberfläche, das war gestern. Denken schadet nicht, und nun kommt ein Kaffee geflogen, denn manche mögen´s heiß.

sauer eingelegt

sauer eingelegt

Ein ganz Großer ist gegangen, doch für die Trauer fehlen die Kirchen, und die Schande bleibt. Nun ist der Verbotsminister untot im Netz. Mit Super-Ironie schiebt ihn der Bote durch die Nadel auf die Geistergleise. Sauer eingelegt wird die Rückkehr des Geplagten verhindert, und die Wirklichkeit in Bruchstücken veröffentlicht. Zwar gibt es zum Schluss noch einmal Körper und Seele, doch jetzt ist Ebbe mit der Toleranz. Das Ganze war rationaler Irrsinn und eine ganz krumme Nummer. Der Verschollene soll künftig bloß kein Denkmal sein!

eine Frage des Niveaus

eine Frage des Niveaus

Nun geht es schon 125 Jahre auf und ab mit dem Verbot für die Freiheit. Gefängnisbetreiber sind Börsenstars, und das Fachmarktzentrum ist der neue Anlegerliebling, doch niemand will die Magd des anderen sein. Die Ruhe nach dem Twittersturm zeigt es wird eng mit der Denkfreiheit auf dem Campus. Wenn das Hirn kleckert, müssen wenigstens die Augen klotzen, und wer Deutsch lernt kommt voran. Es ist eine Frage des Niveaus. Dabei allerdings stellt sich die Frage „Wer schuftet für die Babyboomer?“ Hier gibt es ermutigende Signale. Arbeitgeber sind begeistert von älteren Arbeitnehmern und möchten lieber ein blaues Wunder vermeiden mit den Ödipus auf Abwegen. Diese sind so jung und schon so staubig nach dem Ende des Flugs für das Surfbrett und sitzen zwischen den Stühlen. Und all das wäre nur ein halber Sieg, und so entscheiden die Chefs „ versuchen wir es mal mit einer Seligsprechung bis die Kinder Boogie tanzen“,denn Zeitkristalle schwingen ihren eigenen Taktstock bei diesem Clogswork Orange.

eine andere Welt

eine andere Welt

 

Die Monster auf der Motorhaube suchen in aller Heimlichkeit Freiheit auf die altmodische Tour im Biervana während die Schwester des Papstes, der Chillosoph und der Brasilianer in Altersteilzeit was mit Kunst oder Medien machen möchten. Im Hühnerstall, mit Schirm, ohne Charme wollen sie basteln statt zanken und erdenken Hüte aus Nudelsieben. Es ist alles so schön bunt da, der Untergang fällt aus, grüner geht immer, und es ist echt nett hier. Der andere Prinz jagt ein Känguru in den Vatikanischen Gärten und erblickt das Wunder der Ananas hinter der Fassade. Es ist wieder verhext und eine andere Welt. Hallo, Wahnsinn!

Frauen und Kanonenkugeln

Frauen und Kanonenkugeln

Das ewige Gedrängel um Kanonenkugeln und Kurioses ist eine endlose Kette von Pannen. Merkels letzte Option in der Krise ist ihr Kampf für die Frau. Diese Revolution im Zuckeltempo ist schrecklich schön und heimelig, aber teuer. Ihre Operation grüne Männchen brachte zwar 193.000.000.000 Euro Ersparnis, aber die Bürgerfabrik ist zu teuer und wertlos. Es ist zum Verzweifeln, doch der Club der Optimisten findet das tttttttttoll!

Schande

Schande

Wohin mit den jungen Männern? Das fragt sich die Bundeskanzlerin im Kampfmodus, die Frau, auf die man hört. Richie und die wilden Kerle begeben sich derweil auf die Suche nach neuen Partnern wie „007“ auf den Gletschern von Sölden. Es geht Schritt für Schritt vorwärts wie Tennis im Käfig. Das Auslaufmodell soll es richten, doch Hannes versteckt eine Million und die ganze Welt in einem Koffer. Die Schande währte 16 Jahre bis sie sich als ein unhaltbarer Vorwurf entpuppte.

irgendwo im Nirgendwo

irgendwo im Nirgendwo

Mein erstes Mal war kein Job wie jeder andere. Ich hatte eine wertvolle Gabe, eine Antenne für die Außerirdischen. Übergeswapt begab ich mich so mit Stangen und Reizgas sowie Hallorenkugeln in den Klassenkampf. Ich führte ein Dasein im Schnelldurchlauf, war ein Außenseiter im Scheinwerferlicht, der bodenständige „Astronaut“ irgendwo im Nirgendwo und kam mit Kampf und Herz zum ersten Sieg. Es war zu schön um wahr zu sein: ein Unbekannter zerstörte Geldscheine. All das war rationaler Irrsinn, und indische Folklore tanzte in Spanien Flamenco.

Hofnarren und Helden

Hofnarren und Helden

Die Fremdheit wegtanzen mit Knalleffekt, Klamauk und Kitsch: das ist die Stunde der grauen Herren. „Es geht um Macht und Sex.“ Nur der Tanz der alten Dame ist der Stoff, aus dem die Träume sind, wo Krokodile und Elefanten glücklich alt werden dürfen. Der Dickwanst aus Eis und der dirty Dancer drehen derweil Pirouetten in der Salzwüste. Es sind die Hofnarren und Helden, denen Befreiung durch Ironie gelingt.

Maria und die Chancenlosen

Maria und die Chancenlosen

Ein Gangster-Paar überfiel die Pfarrerin auf der ramponierten Himmelstreppe und stahl einen Stapel geretteter Leben. Auf der Suche nach dem verlorenen Sohn lösten sie das Rätsel um Maria, die ihr Herz für Finsternis entdeckte und bei einem Fest der Tränen den Sohn als Menschenopfer auserkoren hatte. Sie ließen es am Ende noch einmal krachen, und der Pfarrer klagt nun vor dem Bundesgerichtshof auf ein Paradies mitten in der Stadt, in der Friedhöfe auf dem Prüfstand stehen als Rückzugsorte für die Seele. Mutig, stark und unbesiegbar wirbt er für einen Spaziergang für den Frieden und begibt sich mit himmlischer Hilfe auf Tour. Zwei der drei Chancenlosen geben auf.

Lohn

Lohn

Merkels Fata Morgana sind Bremsklötze für den Freihandel. „Wir wollen nur saubere Geschäfte.“ Dies ist nackter Wahnsinn mit Methode. Der sanfte Macho an ihrer Seite kann den Sekt kalt stellen. Es ist der Lohn für einen planvollen Auftritt. Als Menschenfeind mit Herz verteilt er im Altenheim auf Probe Knöllchen für eine bessere Luft und zahlt 600 000 Euro für ein Klo als Stammtisch für Panini-Sammler. Jung, klug, frisch hetzt er atemlos über den Wochenmarkt und zwischen Triumph und Tiefpunkt mit Vollgas in die Endzeit, ein wonniges Paradies. Männer – Wellness kennt keinen Schmerz!